Professionelle psychotherapeutische Begleitung bei psychischen Krisen, Problemen und Störungen
Dr. sc. soc. Katrin Hartmann
Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin ASP
spezialisiert in psychoanalytischer Psychotherapie
Angebot
Einzeltherapie, Krisenintervention, Selbsterfahrung und Supervision für Erwachsene in deutscher, französischer und englischer Sprache.
Ich biete Psychotherapie mit psychoanalytischer Orientierung für die Behandlung von ganz unterschiedlichen psychischen Erkrankungsbildern an: von (postpartalen) Depressionen und bipolaren Störungen, über Zwänge und Ängste, bis hin zu Psychosen, Traumatisierungen und Sinn- und Lebenskrisen u.a.
Auch Krisenintervention und Krisenberatungen (1 bis 5 Sitzungen) gehören zu meinem Angebot. In besonderen Situationen arbeite ich zudem online.
Für Interessierte an Selbsterfahrung oder Supervision stehen meine Türen ebenfalls offen. Als ein Schwerpunkt hat sich die transkulturelle Psychiatrie sowie die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten herausgebildet, dabei lasse ich mich von ethnopsychoanalytischen Überlegungen inspirieren.
Weiter bin ich Ansprechperson für Eltern mit Kleinkindern im Rahmen von Eltern-Kleinkind-Psychotherapien.
Psychotherapeutin und Soziologin, im zeitgemässen psychoanalytischen Denken verankert, in der psychotherapeutischen Arbeit integrativ vorgehend – individuell abgestimmt auf den Menschen gegenüber.
Über mich
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Aus- und Fortbildung in psychoanalytischer Psychotherapie zur Eidg. anerkannten Psychotherapeutin ASP (PSB und PSZ), seit 2013 in eigener Praxis tätig. 2014 bis 2024 in der Gemeinschaftspraxis Sollievo
Masterstudium in psychotherapeutischer Psychologie (Donau-Universität Krems)
Erstausbildung als Soziologin (Universität Zürich)
Soziologische Feldforschungen in Mexiko und im Libanon, mit Dissertation über die Psychoanalyse im Libanon (Dissertation Université de Genève, Dr. sc. soc.)
Die Psychoanalyse und ihre Herangehensweise begleiten mich seit vielen Jahren und haben mich persönlich sehr bereichert: eine Art von Nach-Gold-Graben in der Psyche. Durch Selbsterfahrung, Forschung und Aus- und Weiterbildung habe ich mich darin qualifiziert.
Vor meinem Einstieg in die Welt der Psychotherapie war ich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern tätig, u.a. Frauenförderung in der Industrie, Kinderschutz, kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern, Gleichstellung, Migration und Diversität.
Mitgliedschaften: PSB, PSZ, ASP, CinemAnalyse
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Der rote Faden in meiner Arbeitsweise ist die psychoanalytische Technik. Ich höre aufmerksam und zugewandt zu und bin eine verlässliche und professionell arbeitende Partnerin bei schwierigen und belastenden Themen und Situationen. Die Sprache ist für mich ein kraftvolles Instrument, um psychische Leiden zu verändern und zu vermindern. Ziel ist es, Platz zu schaffen für Lebendiges und Wichtiges im eigenen Leben und neue Zugänge zu finden zur persönlichen Lebensgeschichte und -situation.
Psychotherapien sind für mich wie kleine Forschungsreisen. Es geht darum herauszuarbeiten, wie sich psychische Beschwerden verstehen lassen und wie man den Notsignalen der Seele beikommen kann. Ich beziehe mich immer auch auf den sozialen Kontext und auf Einschnitte und Umbrüche im Lebensverlauf, in denen sich Erkrankungen oder psychisches Leiden herausbilden. Dabei gehe ich davon aus, dass psychisches Leiden als ein Niederschlag von Beziehungserfahrungen zu verstehen ist. Dies zu verändern und den Mut zu haben, sich selbst und der Welt mit neuen Augen zu begegnen, braucht Zeit.
Ich bin dabei dem Gedanken der Nachhaltigkeit von psychischer Entwicklung und Veränderung verpflichtet.
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Psychotherapie wird bei Vorliegen einer ärztlichen Anordnung von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen.
Für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler beträgt das Honorar 170 CHF pro Sitzung à 50 Minuten. In bestimmten Fällen kann der Tarif an die persönliche Situation angepasst werden.
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Im Erstgespräch geht es darum, Ihre aktuelle Situation zu beschreiben: Ihre Probleme und Ihre Leiden und Ihre Wünsche nach Veränderung.
Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in meine Arbeitsweise und erfahren, wie Psychotherapie Sie in Veränderungsprozessen unterstützen kann. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie diesen Weg weitergehen möchten.
Freie Plätze: kann gerne erfragt werden.
→ Erstgespräch vereinbaren
Kontakt & Standorte
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Psychothek
Mottastrasse 7
3005 Bern
031 317 37 07
k.hartmann@hin.ch
www.psychothek.ch -
Die Praxis im Kanton Neuenburg eröffnet demnächst.
079 555 75 84
k.hartmann@hin.ch
Weitere Informationen
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Phasen psychischen Leidens begleiten den Menschen seit Anbeginn. Die Erklärungen hierfür haben sich im Verlauf der Zeit und je nach kulturellem Kontext verändert. Im deutschsprachigen Kulturraum fanden sich Metaphern wie "einen Vogel haben" dafür. Im französischen Sprachraum wurden andere Metaphern wie "Schwärze zermahlen" (Broyer du noir) oder "eine Kakerlake haben" (avoir le cafard) verwendet. Psychische Erkrankungen waren jedoch auch gefürchtet und verpönt. Man schämte sich ihrer oder hielt sie gar für ansteckend. Im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung wurden sie jedoch auch zum wissenschaftlichen Forschungs- und Behandlungsfeld. Psychotherapie ist heute ein anerkanntes Verfahren, um seelischen Beschwerden die Spitze zu nehmen und psychische Veränderungen zu bewirken: aus abgrundtiefem Leid soll erträgliches und manchmal wundersames Leben werden. Die psychoanalytische Psychotherapie hat sich dabei als zielführende und verlässliche Methode etabliert.
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Die Psychoanalyse als erste Psychotherapierichtung ist eine sich fortlaufend entwickelnde Wissenschaft der Psyche des Menschen. Sie beinhaltet eine Theorie psychischer Entwicklung und des psychischen Erlebens wie auch der psychischen Struktur. Psychischen Konflikten und deren Verarbeitung spricht sie eine massgebliche Rolle zu. Sie geht zudem von der Existenz des Unbewussten aus und hat Methoden etabliert, wie die Psyche erforscht werden kann. Diese Erkundigungen zielen darauf ab, die Menschen zu stärken, sodass sie ihre reiche Gefühlswelt wahrnehmen und ihrer eigentlichen Wünsche und Bestrebungen gewahr werden können - innerhalb und mit den Grenzen der Realitäten, in denen sie leben.
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„Ich habe immer nach Stärke und Vertrauen ausserhalb von mir gesucht. Doch sie kommen von innen. Sie waren immer da.“